Kopieren und Einfügen über die Zwischenablage
Nicht immer ist es wünschenswert und sinnvoll, im Rahmen der Entwicklungsumgebung hunderte oder sogar tausende Definitionen neu anlegen zu müssen. Für diese Aufgabe unterstützt der Tabelleneditor ein Excel-kompatibles Zwischenablageformat.
Eine Textgruppe aus der Sprachumschaltung kann in die Zwischenablage (Selektion des Projektexplorers, anschließend Tastenkombination Strg + C) kopiert und in Microsoft Excel eingefügt (Excel öffnen und im ersten Feld Tastenkombination Strg + V) werden.
Eingefügt werden hier zwei Tabellen (Textgruppen <Language.Groups> und Texte <Language.Texts>), deren Aufbau den Parametern der entsprechenden Definitionen stark ähnelt. Die erste Zeile unterhalb des in spitze Klammern gesetzten Tabellenbezeichners gibt die Parameternamen an. Darunter folgen die Definitionswerte. Das zusätzliche Feld [Parent] stellt dabei den Bezug zur übergeordneten Definition her.
Der umgekehrte Weg, also das Kopieren aus Excel und Einfügen in den »EASY UI Designer«, funktioniert genauso, allerdings unter folgenden Bedingungen:
Der Projektexplorer agiert im Kontext, d. h. Definitionen werden dort eingefügt, wo Sie vorher die Selektion hingesetzt haben.
Definitionen, die bereits vorhanden sind (der Abgleich erfolgt über den Namen), können nicht neu eingefügt werden. Maximal werden Parameterwerte nach einer Bestätigungsaufforderung überschrieben.
Wenn Sie also vor dem Einfügen die bereits bestehende Textgruppe selektieren, wird darunter eine gleichnamige Gruppe angelegt und darin die entsprechenden Texte. Wenn Sie hingegen den übergeordneten Knoten Benutzertexte markieren, ermittelt das System, dass die in der Zwischenablage benannten Definitionen bereits im Projekt existieren und fragt, was zu tun ist. Sie können dann wählen, ob Sie die Definitionsparameter im Projekt durch die Werte aus der Zwischenablage überschreiben wollen.
Wenn Sie z. B. mit dem hier angegebenen Zwischenablageinhalt den Knoten Variablen markieren und dort einfügen, passiert hingegen gar nichts, weil der Inhalt der Zwischenablage anhand der in spitze Klammern gesetzten Tabellenbezeichner vorgefiltert wird.
Wenn Sie sich in Excel an das vorgegebene Tabellenmuster halten, können Sie also eigene Listen entsprechend anpassen und über die Zwischenablage in das Projekt kopieren.
Parameterzuordnung
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Nicht immer ist die Zuordnung zwischen Parameterbezeichnung im »EASY UI Designer«und Bezeichner im Tabellenkopf des Zwischenablageformates direkt abzulesen. In manchen Fällen werden sogar mehrere Parameter aus der Entwicklungsumgebung in einem Tabellenfeld in Excel kombiniert.
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In diesen Fällen hat es sich bewährt, zuerst verschiedene Definitionsmuster mit den gewünschten Parameterkombinationen im »EASY UI Designer« zu erstellen, diese nach Excel zu kopieren und dort beliebig anzupassen oder zu vervielfachen.
Reihenfolge beim Einfügen
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Einige Definitionstypen referenzieren einander. So beinhaltet z. B. eine Variablendefinition immer einen Verweis auf eine Gruppe und optional auch auf Einheitenklassen und Strukturen. Wenn Sie solche Definitionen über die Zwischenablage in ein Projekt einfügen, müssen die referenzierten Objekte entweder bereits vorher eingefügt worden sein oder beim Einfügen der referenzierenden Definitionen ebenfalls Bestandteil des Zwischenablageinhalts sein.
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Beim Einfügen mehrerer Tabellen spielt es allerdings keine Rolle, ob in der Zwischenablage zuerst die referenzierte oder die referenzierende Definition benannt wird. Dies regelt die Entwicklungsumgebung. Wenn Ihr Zwischenablageinhalt beispielsweise Variablen- und Gruppendefinitionen enthält, müssen Sie also nicht darauf achten, ob die Gruppendefinitionen an oberster Stelle stehen. Das System sucht zuerst die in der Zwischenablage benannten Gruppendefinitionen und anschließend die Variablen.