Projektierunterstützung
Schon während der Erstellung eines SPS-Programms muss in der Visualisierung eine Auswahl der verwendeten Prozessgrößen vorgenommen werden.
Dabei müssen Informationen über Datentyp, Zugriff und Adresse jeder Prozessgröße in die Projektdatei der Visualisierung angegeben werden. Viele SPS-Programmierumgebungen generieren eine Liste von Prozessvariablen, deren Übernahme über einen Auswahldialog die Arbeit des Visualisierungsentwicklers erleichtert. Auch hier sind Unterschiede für die möglichen Kommunikationskomponenten zu nennen:
- VisiWin Treiber beinhalten keine Übernahmeschnittstelle. Hier müssen die Informationen für jede Prozessgröße manuell in die Projektdatei eingegeben werden.
- Die OPC-Spezifikation beinhaltet das Browser-Interface. Hier können die Variablendefinitionen über einen Auswahldialog in das Visualisierungsprojekt übernommen werden. Anzumerken hierbei ist jedoch, dass das Browsen teilweise mit Randbedingungen verknüpft ist. So erwarten einige OPC-Server beispielsweise beim Browsen eine angeschlossene SPS. Bei der Datenübernahme über ein Netzwerk können Schwierigkeiten mit der richtigen DCOM-Konfiguration auftreten und schließlich bleibt es jedem Hersteller eines OPC-Servers überlassen, ob er das Browsen überhaupt unterstützt.
- Auch VisiWinNET-Treiber beinhalten eine (optionale) Schnittstelle zur einfachen Variablenübernahme. Zusätzlich wird hier auch das manuelle Anlegen von Variablen in der Projektdatei durch einen Dialog vereinfacht, der eine Maske für die unterstützten Adressen und Datentypen der SPS beinhaltet.