Konfiguration der Alarmhistorie

Die Register "Allgemein" und "Erweitert" ermöglichen folgende Einstellungen für die Alarmhistorie:

Register "Allgemein"

Protokollierte Alarmzustände

Legt fest, welche Alarmzustände protokolliert werden sollen. Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Alarmzustände.

Dateipfad

Gibt den Pfad für alle historischen Alarm- bzw. Protokolldateien an. Die Pfadangabe kann sowohl absolut (die Schaltfläche öffnet einen Dialog zur Auswahl eines Verzeichnisses) als auch relativ zum Projektverzeichnis (das Schlüsselwort <ProjectDir> leitet die relative Pfadangabe ein z. B.: <ProjectDir>\Alarme) angegeben werden.

Dateiname

Gibt einen Daeinamen an. Der Dateiname wird entweder automatisch oder manuell eingestellt:

Dateiwechselereignis

Über das Dateiwechselereignis wird bestimmt, wann eine neue Datei angelegt wird. Möglich sind hier die Einstellungen:

Triggervariable

Gibt den Namen einer binären Variablen an, die als Trigger zum Dateiwechsel dient. Das Feld ist nur aktiv, wenn im "Dateiwechselereignis" die Einstellung "Trigger" vorgenommen wurde.

Dateimodus

Beschreibt, ob die Datei schnell oder sicher gespeichert werden soll:

Windows Schreibcache umgehen

Ist diese Option aktiviert, dann werden die Daten direkt auf die Festplatte geschrieben, ohne im Windows-Schreibcache gepuffert zu werden (standardmäßig deaktiviert).

Max. Dateiengesamtgröße

Legt fest, welchen Speicherplatz die historischen Alarmdateien bzw. Protokolldateien auf der Festplatte maximal einnehmen dürfen. Wird die hier (in Kilobyte) angegebene Größe überschritten, werden die ältesten Dateien gelöscht. Dies dient dazu, die Festplatte vor einem Überlauf zu schützen. Wird der Parameter Dateimodus auf "Schnell" gestellt, kann es zu einer Überschreitung der hier vorgegebenen Größe kommen. Der Größenvergleich wird erst ausgeführt, nachdem die im internen Puffer gehaltenen Daten in die Datei geschrieben wurden. Ist die intern gepufferte Datenmenge sehr groß, führt dies unter Umständen dazu, dass mehrere ältere Dateien gelöscht werden müssen, um die maximale Dateiengesamtgröße einzuhalten. Die Angabe des Wertes 0 (Standardeinstellung) bedeutet, dass keine Begrenzung ausgeführt wird.

Max. Anzahl Dateien

Legt fest, wie viele historische Alarmdateien bzw. Protokolldateien maximal auf der Festplatte angelegt werden können. Wird die hier angegebene Anzahl überschritten, werden die ältesten Dateien gelöscht. Dies dient dazu, die Festplatte vor einem Überlauf zu schützen. Die Angabe des Wertes 0 (Default) bedeutet, dass keine Begrenzung ausgeführt wird.

Register "Dateiformat"

Dateiformat

Legt fest, in welchem Format die historischen Datenbanken gespeichert werden. Es kann zwischen Microsoft Access 2000 Datenbanken und MS SQL Server Datenbanken gewählt werden.

SQL Servername

Wird im Dateiformat der SQL Server ausgewählt, kann hier der Computername des Rechners angegeben werden, auf dem der SQL Server installiert wurde und auf dem die historischen Alarmdatenbanken angelegt werden.

Sicherheit

Die Auswahl der hier zur Verfügung stehenden Einstellungen richtet sich nach den Freigaben in der Datenbank.

Benutzername

Name des Benutzers, um sich bei der Datenbank zu authentifizieren.

Passwort

Passwort des Benutzers, um sich bei der Datenbank zu authentifizieren.

Verbindungs-TimeOut

Gibt den Time-out für den Verbindungsaufbau mit dem SQL-Server in Millisekunden an. Das Feld ist nur aktiv, wenn im Parameter Dateiformat SQL-Server ausgewählt wurde. Der vom SQL-Server festgelegte Time-out ist üblicherweise recht hoch (z. B. 60 Sekunden), was die Startzeit der Visualisierung verzögert und zur fälschlichen Annahme führt, dass die Visualisierung abgestürzt sei. Mit diesem Parameter kann der Time-out für den Verbindungsaufbau zum SQL-Server auf wenige Sekunden reduziert werden.

Rechnername des VisiWin Servers in Datenbanknamen einbinden

Ist diese Option aktiviert, wird vor den Namen der vom SQL Server erzeugten Datenbanken jeweils der Rechnername eingefügt. Diese Option ist dann sinnvoll, wenn ein zentraler SQL Server die Dateien mehrerer im Netzwerk laufender »EASY UI Designer« Applikationen speichert. Dann kann anhand der Rechnerbezeichnung im Datenbanknamen die Quelle der Aufzeichnung abgelesen werden.