Startwerte nicht synchron einlesen
Bestimmt das Initialisierungsverhalten bei der ersten Datenanforderung. Der Variablenserver liest im Normalfall bei der ersten Anforderung eines Prozessvariablenwertes den Wert synchron aus der Kommunikationsschnittstelle. Damit werden Fehlzugriffe und fehlerhafte Datendarstellungen in der Applikation vermieden. In bestimmten Fällen kann dies jedoch zum Fehlerfall, bzw. zu unerwünschten Verzögerungen führen.
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Einstellung |
Beschreibung |
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Bei der erstmaligen Anforderung eines Prozessvariablenwertes wird ein Lesezugriff gestartet. Ist dieser Lesezugriff asynchron (gemäß dem Parameter Lesezugriffe der Definition Gruppe), so ist der interne Prozessvariablen-Cache des Variablenservers solange nicht initialisiert, bis die asynchrone Antwort vom OPC-Server zurückkommt. Erst dann kann der Wert an die Visualisierung weitergereicht werden. Bevor die ersten Werte aus der Kommunikationskomponente zurückkommen, werden in diesem Fall z. B. in den Steuerelementen falsche 0-Werte angezeigt. |
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Bei der erstmaligen Anforderung eines Prozessvariablenwertes wird ein synchroner Lesezugriff gestartet, d. h. der Variablenserver wartet im Leseaufruf auf die Funktionsausführung der Kommunikationskomponente. Diese behandelt den synchronen Aufruf üblicherweise höher priorisiert (direkt nach der aktuell laufenden Anfrage), also eher. Der zurückgegebene Wert wird vom Variablenserver direkt nach Erhalt an den Visualisierungsclient zurückgegeben. In bestimmten Fällen tritt durch das erstmalige synchrone Lesen ein Fehler auf. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass direkt nach dem Start des Projektes die Meldung Item Read Error (<OPC-Server>):<Prozessvariablenname>- 0x1 im VisiWin Manager erscheint. Die Begründung für diese Phänomen ist in der noch nicht vollständigen internen Initialisierung des OPC-Servers zu suchen. Weitere Schwierigkeiten, die das erstmalige synchrone Lesen erzeugen können, sind die relativ langen Ladezeiten von Ansichten, die eine größere Anzahl von Prozessvariablendarstellungen beinhalten und der daraus resultierende scheinbar vollständige Stillstand der Applikation bis hinunter zum Variablenserver (Nicht nur die Visualisierungsoberfläche steht still, auch andere, zeitkritische Vorgänge können nicht mehr durchgeführt werden). |
Parameter für Modul: