Struktur
Strukturdefinitionen repräsentieren erweiterte Datentypen für Prozessvariablendefinitionen.
Prozessvariablen bieten verschiedene Zugriffsarten auf Daten einer SPS:
- Einzelzugriff (einfache Datentypen)
- Die Anforderung eines Prozessvariablenwertes löst dabei zwischen Kommunikationskomponente und SPS einen Protokollaufruf aus. Allgemein gilt, dass die Übertragung von Daten zwischen der SPS und dem PC in umfangreichen Applikationen ein zeitkritisches Nadelöhr sein kann. Jeder Lese-/Schreibzugriff auf den SPS-Speicher benötigt ein Rahmenprotokoll.
- Blockweiser Zugriff (Felder einfacher Datentypen)
- Dabei wird ein Speicherbereich übertragen, der Speicherzellen vom Datentyp der Prozessvariablen enthält. Dies hat den Vorteil, dass für die Übertragung des gesamten Speicherbereiches nur ein Rahmenprotokoll benötigt wird.
- Erweiterter blockweiser Zugriff (Strukturen)
- Auch hier wird ein Speicherbereich übertragen. Der Variablenserver löst diesen Speicherbereich jedoch in einzelne
Prozessvariablen auf, die der zugeordneten Strukturdefinition entsprechen. Während ein Feld also nur Daten des
gleichen Datentyps (z. B.
VT_I4) enthalten kann, darf eine Struktur Speicherzellen verschiedener Datentypen enthalten (VT_I2,VT_I4,VT_R4etc.).
Parameter
| Name | Beschreibung |
|---|---|
| Kommentar | Wahlfreier Kommentar zum Objekt. |
| Name | Name des Objektes. |
| Ordnungsnummer als Byteoffset | Die Ordnungsnummer der Strukturelemente wird entweder als Byteoffset oder als Reihenfolgenummer interpretiert. |