Grenze H/HH/HHH, Grenze L/LL/LLL

Legen fest, durch welche Werte der Überwachungsvariable Bits in der Ausgabevariablen gesetzt werden.

Bereichsüberwachung

In der Bereichsüberwachung teilen die Grenzen den Variablenbereich in einen Normal- und bis zu 6 Überwachungsbereiche. Im Normalbereich (zwischen Grenze L/H) wird kein Bit gesetzt. Außerhalb wird das entsprechende, dem Bereich zugeordnete Bit gesetzt. Es ist also immer nur ein Bit aktiv.

Grenzwertüberwachung

In der Grenzwertüberwachung werden die 6 Grenzen einzeln überprüft. Ist der zu überwachende Variablenwert höher/niedriger als eine obere/untere Grenze, wird das entsprechende Bit gesetzt. Es können also mehrere Bits gleichzeitig aktiv sein.

Anmerkung:

Die Grafiken zeigen den Zusammenhang zwischen Grenzüberschreitung und den Bits in der Ausgabevariablen. Überschreitet der Wert der überwachten Variablen eine der oberen Grenzen (HHH, HH, H) bzw. unterschreitet er eine der unteren Grenzen (LLL, LL, L), so wird ein Überwachungsereignis ausgelöst.

Die Angabe der einzelnen Grenzen ist optional. Es sollte (damit die Definition überhaupt eine Funktion erfüllt) mindestens eine Grenze angegeben werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die verwendeten Grenzen von außen nach innen verwendet werden, d. h. sollen z. B. nur zwei Grenzen nach oben verwendet werden, dann sind Werte für die Parameter Grenze HHH und Grenze HH anzugeben. Der Wert für Grenze HHH muss dabei größer sein als der für Grenze HH.

Als Angabe einer Grenze ist entweder ein konstanter Wert oder der Name einer Variablen zulässig. Wird eine Variable angegeben, wird der Wert der Variablen als Grenzwert verwendet. Damit ist eine Dynamisierung der Grenzwerte zur Laufzeit möglich.

Parameter für

Modul Prozessdatenüberwachung:
Überwachung