Hysterese
Über die Hysterese ist eine Rauschunterdrückung im Messwert möglich.
Nachdem eine Grenze erstmalig überschritten wurde, wird das entsprechende Bit in der Ausgangsvariablen gesetzt. Die Hysterese legt den Wert fest, den die Überwachungsvariable (z. B. durch Rauschen oder Störungen) unter die Grenze zurückgehen kann, bevor das entsprechende Bit zurückgesetzt wird.
Die oben stehende Grafik zeigt den typischen Verlauf eines verrauschten, linear ansteigenden Signals. Nachdem die Grenze erstmalig überschritten wurde, geht der Wert wieder unter die Grenze zurück. Die Hysterese unterdrückt das Zurücksetzen der Bits in der Ausgabevariablen und verhindert dadurch das typische Flackern des Ausgangsbits im Grenzbereich.
Als Angabe für die Hysterese ist entweder ein konstanter Wert oder der Name einer Variablen zulässig. Wird eine Variable angegeben, wird der Wert der Variablen verwendet. Damit ist eine Dynamisierung der Hysterese zur Laufzeit möglich.