Ausgabevariable

Bei der Grenzwert-/Bereichsüberwachung wird eine Gruppe von 6 Bits in der als Ausgabevariablen festgelegten Prozessvariablen manipuliert.

Jede Überschreitung einer der 6 Grenzen löst dabei das Setzen des entsprechend zugeordneten Bits aus (siehe Parameter Grenzen).

In der Bereichsüberwachung teilen die Grenzen den Variablenbereich in einen Normal- und bis zu 6 Überwachungsbereiche. Im Normalbereich (zwischen Grenze L/H) wird kein Bit gesetzt. Außerhalb wird das entsprechende, dem Bereich zugeordnete Bit gesetzt. Es ist also immer nur ein Bit aktiv.

In der Grenzwertüberwachung werden die 6 Grenzen einzeln überprüft. Ist der zu überwachende Variablenwert höher/niedriger als eine obere/untere Grenze, wird das entsprechende Bit gesetzt. Es können also mehrere Bits gleichzeitig aktiv sein.

Üblicherweise wird als Ausgabevariable eine interne Variable benutzt. Sollen Überwachungsereignisse an die Steuerung zurückgemeldet werden, kann aber auch eine externe Variable (eine Variable in der entsprechenden Kommunikationskomponente) verwendet werden.

Ist eine zentrale Erfassung der Überwachungsereignisse im Alarmsystem erforderlich, kann die Ausgangsvariable als Ereignisvariable von Alarmen verwendet werden.

Die als Ausgabevariable festgelegte Variable muss von einem ganzzahligen Datentyp sein.

Parameter für

Modul Prozessdatenüberwachung:
Überwachung