Variablenoptionen

Dieser Parameter enthält bit-codierte Einstellmöglichkeiten zu einer Prozessvariablen.

Parametername Bit Beschreibung
Im Variablenserver nicht als öffentliche Variable zur Verfügung stellen 0

Der Variablenserver kann selbst als OPC-Server angesprochen werden. Wird diese Einstellung in den Variablenoptionen gesetzt, so wird die Prozessvariable für externe Clientanwendungen, die den Variablenserver als OPC-Server nutzen, nicht zur Verfügung gestellt.

Diese Option wird von Strukturelementen nicht unterstützt.

Wertänderungen im Protokollserver aufzeichnen 1 Bei Nutzung des Protokollservers wird eine Wertänderung in dieser Prozessvariablen aufgezeichnet.
Elementauflösung zugunsten Powertagzählung unterdrücken 2 Eine Prozessvariable, die nur als komplette Struktur oder Feld in der Applikation benötigt wird, kann mit dieser Einstellung belegt werden. Dies hat zur Folge, dass die gesamte Prozessvariable als nur ein Powertag in die Zählung der Lizenzierungsüberprüfung eingeht. Allerdings wird damit auch die Auflösung der Prozessvariablen in ihre Elemente zwischen Variablenserver und Applikation nicht mehr unterstützt. Die Anbindung von Steuerelementen an die Elemente der Prozessvariablen z. B. ist dann nicht mehr möglich.
Client-intern 3

Ist die Option aktiv, puffert der Variablenclient die Prozessvariable ohne Hilfe des Variablenservers. In einem Client-Server-System wird die Prozessvariable also nicht im Variablenserver für alle Clients gemeinsam gehalten. Die Prozessvariable kann dadurch in jeder Clientapplikation einen individuellen Wert einnehmen.

Diese Option kann nur für interne Variablen eingestellt werden.

Diese Option wird von Strukturelementen nicht unterstützt.

Typische Anwendungen für die Option Elementauflösung zugunsten Powertagzählung unterdrücken sind:

  • Variablenfelder z. B. für den XYGraph

  • Felder und Strukturen, die nicht in der Anzeige benötigt werden, die aber über VWGet/VWSet aufgerufen werden.

Ist die Option aktiv, können folgende Funktionen auf die Elemente der Variablen nicht mehr ausgeführt werden:

  • Verknüpfung mit Anzeigeelementen in den VWItem-Eigenschaften

  • Verknüpfung mit Definitionsfunktionen (z. B. Verwendung der Elemente als Ereignisvariablen von Alarmen)

  • Lesen/Schreiben der einzelnen Elemente über VWGet/VWSet

Die vom System gezählten Variablen werden im Dialog Laufzeitlizenzierung angezeigt. Dieser Dialog wird über das Kontextmenü des obersten Knoten <Projektname> im VisiWin Projektexplorer geöffnet.

Die Option Clientintern wird üblicherweise für Steuervariablen im Client-Server-System verwendet.

Beispiel: In einem Client-Server-Projekt wird über eine Variable die Umschaltung einer Einheitenumrechnung gesteuert. Dabei soll die Umschaltung der Einheit jedoch individuell für eine Clientanwendung erfolgen. Damit die Variable nicht die Einheitenumrechnung aller beteiligten Clientanwendungen umschaltet, wird die Steuervariable als Clientintern markiert.

Parameter für Modul: