Definition: Prozessvariable

Prozessvariablen repräsentieren in der Visualisierung Prozessdaten (Werte, die von der SPS als Speicherzellen zur Verfügung gestellt werden). Dabei sind als wichtigste Informationen die ItemID und der Datentyp des angesprochenen SPS-Speicherbereiches in der Prozessvariablendefinition enthalten.

Zusätzlich zur reinen Übertragung von Prozessdaten unterstützt eine Prozessvariablendefinition u. a. folgende Sonderfunktionen:

Parametername

Beschreibung

Adresse/ItemID

Bezeichner der Prozessvariablen aus der Kommunikationskomponente.

Alias

Bezeichner des Objektes

Datentyp

Bestimmt den Aufbau und die Länge des Prozessvariablenwertes.

Definition aktiv

Legt fest, ob die Objektdefinition gültig ist.

Einheitenklasse (Anzeige)

Verweis auf eine sprach- oder variablenabhängige Umrechnung.

Einheitenklasse (Prozess)

Verweis auf eine variablenabhängige Umrechnung.

Einzeln beschreibbar

Legt fest, ob die Elemente einer Prozessvariablen eines komplexen Datentyps einzeln zur Kommunikationskomponente geschrieben werden können.

Ersatzwert

Wert, der anstelle des wahren Prozesswertes weitergereicht wird

Ersatzwertmodus

Legt fest, wann der Ersatzwert weitergereicht wird.

Feldgröße

Anzahl der Prozessvariablen bei blockweisem Zugriff.

Kommentar

Wahlfreier Kommentar zum Objekt.

Maximalwerteinstellungen

Optional: Oberer Grenzwert (konstant oder variabel), den die Prozessvariable bei einer Benutzereingabe annehmen darf.

Minimalwerteinstellungen

Optional: Unterer Grenzwert (konstant oder variabel), den die Prozessvariable bei einer Benutzereingabe annehmen darf.

OPC UA Zugriffsrechte

Legt fest, ob und wie der OPC-UA-Client über den OPC-UA-Server auf die Variablen zugreifen darf.

Text

Lokalisierbarer Text zum Objekt.

Variablenoptionen

Bitcodierte Einstellungen zur Prozessvariablen

Zugriffsart

Lese-/Schreibrechte auf die Prozessvariable

Zugriffspfad

OPC: Optionale hardwarespezifische Datenwegbeschreibung für die SPS

OPC UA: Der Namensraum der Variablen im OPC-UA-Server