Übersetzungsmanager

Aufgabe

Die Entwicklung einer mehrsprachigen Visualisierungsapplikation beinhaltet die Übersetzung aller in der Anwendung verwendeten Texte. Häufig wird dazu ein externer Übersetzer benötigt.

Zur Unterstützung dieser Aufgabe enthält VisiWin den "Übersetzungsmanager". Hiermit lassen sich lokalisierbare Texte aus dem VisiWin Projekt in verschiedene Standard-Dateiformate exportieren. Diese Dateien werden den Übersetzern übergeben. Nach dem Übersetzungsvorgang werden die Texte aus diesen Dateien wieder zurück in das VisiWin Projekt importiert. Im Kapitel Ablauf wird dieser Vorgang noch einmal in einzelnen Schritten erklärt.

Handhabung

Der Aufruf des Übersetzungsmanagers ist über das Windows Start-Menü möglich. Bei der Installation von VisiWin wird ein entsprechender Eintrag in die Programmgruppe VisiWinWVisiWin 7 eingefügt.

Die ausführbare Datei "VisiWin7.TextImExport.exe" liegt im Unterordner "Common" im Installationsverzeichnis. Diese Datei kann auch auf den Zielrechner kopiert werden und läuft dort ohne weitere Abhängigkeiten. Dies ermöglicht eine Textkorrektur oder Nachübersetzung an der Maschine oder Anlage.

Das Programm kann entweder über die Benutzeroberfläche bedient werden oder per Kommandozeilenaufruf in automatisierte Vorgänge eingebunden werden. Dies kann z. B. für die Integration in andere Programme genutzt werden.

Alle projektspezifischen Einstellungen, die im Übersetzungsmanager vorgenommen werden, werden parallel zur Projektdatei in der Datei "[Projektname].tmsettings" gespeichert. Bei der Auswahl eines Projektes werden diese Einstellungen wiederhergestellt und man hat die gleichen Einstellungen für dieses Projekt zur Verfügung wie in der letzten Sitzung.

Das Programm unterstützt die Projektdateiformate folgender VisiWin Versionen:

Version

Produktname

Dateiendung

4.x

VisiWinStudio

*.vws

5.x

VisiWinNET

*.vwn

6.x

VisiWinNET 2005

*.vwn

7.x

VisiWin 7

*.vw7