Kommandozeilenaufruf
Der Übersetzungsmanager kann per Kommandozeile aufgerufen werden, um Texte automatisiert zu exportieren oder importieren. Dabei arbeitet er ohne grafische Oberfläche im Hintergrund. Informationen und Fehlermeldungen werden in die Standardausgabekanäle "stdout" und "stderr" der Konsole geschrieben. Das Programm liefert am Ende einen Rückgabewert in der Umgebungsvariablen "%ERRORLEVEL%" und schreibt evtl. eine Fehlerliste.
Im Wesentlichen gibt es vier Kommandozeilenbefehle:
-E
Exportieren von Texten. Alternative Schreibweise: /E -e /e
-E ProjectFileName ExportFileName FileType TextSelection Source:Language
[Target:Language [Target:Language] ...] [[Additional:Language
[Additional:Language] ...] [SNE:SourceNotEmpty] [TG:TextGroups]
[Flt:Flatten] [MF:MultiFiles]
[CNT:ColumnNameType] [LPT:LanguagePlaceholderType] [VB:Verbose] [LOG[+]:LogFileName]
-I
Importieren von Texten. Alternative Schreibweise: /I -i /i
-I ProjectFileName ImportFileName TextSelection
[Target:Language [Target:Language] ...] [ISL:IdenticalSourceLanguage]
[CTP:CheckTextParameters] [VB:Verbose] [LOG[+]:LogFileName]
-H
Gibt die verfügbaren Kommandozeilenbefehle aus. Alternative Schreibweise: /H H -h /h h ? -? /?
HELP
-O
Zeigt die Benutzeroberfläche und öffnet das Projekt. Dieser Befehl ist für die Integration des Übersetzungsmanagers in andere Programme gedacht, um ein Projekt schnell zu öffnen und zu bearbeiten.
Alternative Schreibweise: /O -o /o
-O [ProjectFileName]
Ein Anwendungsbeispiel finden Sie im Kapitel Integration in andere Programme.
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Argument |
Beschreibung |
|---|---|
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Vollständiger Name der Projektdatei (*.vw7). Enthält der Pfad oder Name ein Leerzeichen, so muss der vollständige Name mit Anführungsstrichen eingefasst werden. Beispiel: "C:\Dokumente und Einstellungen\Projekt1\Projekt1.vw7" |
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Vollständiger Dateiname für die Exportdatei. Enthält der Pfad oder Name ein Leerzeichen, so muss der vollständige Name mit Anführungsstrichen eingefasst werden. Beispiel: "C:\Dokumente und Einstellungen\Projekt1\Export englisch.xls" |
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Vollständiger Dateiname der Importdatei. Enthält der Pfad oder Name ein Leerzeichen, so muss der vollständige Name mit Anführungsstrichen eingefasst werden. Beispiel: "C:\Dokumente und Einstellungen\Projekt1\Export englisch.xls" |
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Legt den Dateityp für die zu exportierenden Texte fest. Mögliche Werte: "ExcelX", "Excel", "Text" oder "Xliff". Bei "Xliff" gilt automatisch die Einstellung "MF:1" |
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| TextSelection
(bei Kommando -E) |
Legt fest, welche Texte exportiert werden sollen. Mögliche Werte: "AllTexts" oder "EmptyTexts". |
| TextSelection
(bei Kommando -I) |
Legt fest, welche Texte importiert werden sollen. Mögliche Werte: "AllTexts" oder "EmptyTexts". |
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Angabe der Quell-/Ausgangssprache. "Source" muss als Textkonstante eingegeben werden, für die gewünschte Sprache muss "Language" durch eine Sprachkennung ersetzt werden. |
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| Target
(bei Kommando -E) |
Angabe der Zielsprachen, für die eine Übersetzung erfolgen soll. Es können mehrere Zielsprachen für den Export angegeben werden. Das Argument ist optional: Wird es weggelassen, so werden automatisch alle Sprachen des Projektes als Zielsprache exportiert. "Target" muss als Textkonstante eingegeben werden, für die gewünschte Sprache muss "Language" durch eine Sprachkennung ersetzt werden. |
| Target
(bei Kommando -I) |
Angabe der Zielsprachen, die übersetzt wurden und nun ins Projekt importiert werden sollen. Es können mehrere Zielsprachen für den Import angegeben werden. Das Argument ist optional: Wird es weggelassen, so werden automatisch alle Sprachen importiert, die in der zu importierenden Datei gefunden werden. "Target" muss als Textkonstante eingegeben werden, für die gewünschte Sprache muss "Language" durch eine Sprachkennung ersetzt werden. |
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Sprachen, die zusätzlich zu den Zielsprachen mit in die Dateien exportiert werden können. Es können mehrere zusätzlichen Sprachen für den Export angegeben werden. Das Argument ist optional: Wird es weggelassen, so werden keine zusätzlichen Sprachen exportiert. "Additional" muss als Textkonstante eingegeben werden, für die gewünschte Sprache muss "Language" durch eine Sprachkennung ersetzt werden. |
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Language |
Angabe der Sprache, als Sprachkennung (LCID), z. B. "1031" oder "1033" oder als Sprachname, z. B. "de-DE" oder "en-US" |
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Ist der Text in der Entwicklersprache leer, so wird die Textdefinition beim Exportieren ignoriert. Mögliche Werte: 0 oder 1. Das Argument ist optional: Wird es weggelassen, so wird die Einstellung 0 verwendet. |
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Liste der zu exportierenden Textgruppen. Das Argument ist optional: Wird es weggelassen, so werden alle Textgruppen exportiert. |
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Die Verschachtelung der Textgruppen wird in eine flache Liste aufgelöst. Mögliche Werte: 0 oder 1. Das Argument ist optional: Wird es weggelassen, so wird die Einstellung 0 verwendet. |
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Legt fest, ob eine Datei mit allen Zielsprachen oder für jede Zielsprache eine Datei erzeugt werden soll. Mögliche Werte: 0 oder 1. Das Argument ist optional: Wird es weggelassen, so wird die Einstellung 0 verwendet. |
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Legt die Art der Spaltenüberschriften für die Sprachen fest. Mögliche Werte: "Llcid" oder "SourceTarget". Das Argument ist optional: Wird es weggelassen, so wird die Einstellung "Llcid" verwendet. |
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Legt fest, welche Kennung der Zielsprache in den Dateinamen hineinformatiert wird. Mögliche Werte: "Lcid", "Name" oder "ThreeLetterWindowsLanguageName". Das Argument ist optional: Wird es weggelassen, so wird die Einstellung "Lcid" verwendet. |
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Texte werden nur importiert, wenn die Texte der Quellsprache übereinstimmen. Mögliche Werte: 0 oder 1. Das Argument ist optional: Wird es weggelassen, so wird die Einstellung 1 verwendet. |
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Texte werden nur importiert, wenn die Anzahl, Nummerierung und der Typ der Textparameter korrekt sind. Mögliche Werte: 0 oder 1. Das Argument ist optional: Wird es weggelassen, so wird die Einstellung 1 verwendet. |
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Festlegung, wie ausführlich die Informationsausgabe stattfindet. Mögliche Werte: 0 oder 1. Das Argument ist optional: Wird es weggelassen, so wird die Einstellung 0 verwendet. |
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Informationsausgaben in eine Protokolldatei schreiben. Das Argument ist optional: Wird es weggelassen, so werden die Ausgaben in die Standardausgabekanäle geschrieben. |
Bei Aufruf des Programms über die Kommandozeile gibt das Programm folgende Werte in der Variablen "%ERRORLEVEL%" zurück:
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Wert |
Beschreibung |
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0 |
Es sind keine Fehler aufgetreten. Alle Texte wurden erfolgreich exportiert bzw. importiert. |
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1 |
Warnungen
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2 |
Fehler
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3 |
Es ist ein unerwarteter Programmfehler aufgetreten. Das Programm bricht innerhalb des Programmlaufs ab. |
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4 |
Die Protokolldatei (LogFile) konnte nicht geöffnet werden. Das Programm bricht sofort ab. |