Rezeptklasse

Rezeptdefinitionen werden im Projektexplorer unterhalb des entsprechenden Zugriffsknotens dargestellt. Sie beinhalten einen Satz Parameter, der in der Projektdatei gespeichert wird und dazu dient, dem Rezeptserver mitzuteilen, wie die Rezeptdefinitionen zur Laufzeit zu interpretieren sind.

Rezeptdefinitionen stellen unter anderem folgende Funktionalität zur Verfügung:

  • Angabe von digitalen Variablen, die die fünf Grundfunktionen „Lesen“, „Schreiben“, „Laden“, „Senden“ und „Speichern“ auslösen.
  • Relative oder absolute Interpretation der Rezeptwerte über Soll- und Normfaktor.
  • Schachtelung von Rezepten über Unterrezepte.

Parameter

Name Beschreibung
Änderungshistorie aktivieren Geänderte Werte werden in der Rezeptdatei gesichert.
Dateiendung Endung aller Rezeptdateien, die durch diese Rezeptdefinition erzeugt werden.
Dateipfad Bestimmt den Pfad, unter dem die Rezeptdateien abgelegt werden.
Definition aktiv Legt fest, ob die Objektdefinition gültig ist.
Initiale Rezeptbeschreibung Beschreibung des Rezeptes, die beim allerersten Speichern verwendet wird.
Initialer Rezeptname Name des Rezeptes, der beim allerersten Speichern verwendet wird.
Kommentar Wahlfreier Kommentar zum Objekt.
Letzte Rezeptdatei beim Start laden Legt fest, ob die in der letzten Applikationssession zuletzt geladene Rezeptdatei beim Applikationsstart sofort in die entsprechenden Prozessvariablen geladen werden soll.
Name Name des Objektes.
Normfaktor Multiplikationsfaktor der Rezeptdaten bei einer relativen Angabe der Rezeptwerte. (nur Standard-Server)
Rezeptnamenvariable Puffer Enthält den Namen des Rezeptes, welches zuletzt in den Puffer geladen wurde.
Rezeptnamenvariable SPS Enthält den Namen des Rezeptes, welches zuletzt in den Prozess geladen wurde.
Rezeptpuffer bei Änderung automatisch in aktuelle Rezeptdatei speichern Ändert sich im Rezeptpuffer ein Wert, so wird der Puffer automatisch in die aktuelle Rezeptdatei gespeichert.
Rezeptpuffer bei Änderung automatisch in den Variablenserver schreiben Ändert sich im Rezeptpuffer ein Wert, so wird der Puffer automatisch in den Variablenserver geschrieben.
Rezept vor Manipulation schützen Bestimmt, ob Rezepte im XML-Format mit einer Checksumme versehen werden, um sie vor unautorisierter Änderung zu schützen. (nur Standard-Server)
Rezeptwerte absolut/relativ Bestimmt, ob die Rezeptwerte über Norm- und Sollfaktor umgerechnet werden. (nur Standard-Server)
Sollfaktorvariable Variable, die den Multiplikationsfaktor der Rezeptserverdaten bei einer relativen Angabe der Rezeptwerte enthält. (nur Standard-Server)
Text Lokalisierbarer Text zum Objekt.
Unterrezeptklassenwerte in dieser Rezeptklasse speichern Bestimmt, ob Rezeptwerte aus Unterrezepten mit in der Datei gespeichert werden.
Variable für Dateibeschreibung Variable, die einen beschreibenden Text zum Rezept liefert.
Variable für Dateiname Bestimmt die Variable, die den Rezeptdateinamen enthält.
Variable für Ladetrigger Variablenname, dessen Wertänderung zum Laden der Werte aus der Rezeptdatei führt.
Variable für Lesetrigger Variablenbit, dessen Wertänderung zum Lesen der Rezeptwerte aus dem Variablenserver führt.
Variable für Schreibtrigger Variablenbit, dessen Wertänderung zum Schreiben der Werte in den Variablenserver führt.
Variable für Sendetrigger Variablenbit, dessen Wertänderung zum Senden einer Rezeptdatei in den Variablenserver führt.
Variable für Speichertrigger Variablenbit, dessen Wertänderung zum Speichern der Werte in die Rezeptdatei führt.
Variablenserverwerte bei Änderung automatisch in aktuelle Rezeptdatei speichern Ändert sich im Variablenserver ein Variablenwert, so wird dieser automatisch in die aktuelle Rezeptdatei gespeichert. (nur Standard-Server)
Variablenserverwerte bei Änderung automatisch in den Rezeptpuffer einlesen Ändert sich im Variablenserver ein Variablenwert, so wird dieser automatisch in den Rezeptpuffer übernommen. (nur Cross-Platform-Server)